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Projektunterstützung im Rahmen des Familienherz

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Pilotprojekt zur psychosozialen Betreuung von Eltern Frühgeborener und kranker Neugeboreneroben

Preisträgerin bedankt sich anläßlich der Übergabe des Familienherzes

Frühgeborene und kranke Neugeborene müssen wegen ihrer Unterentwicklung oder Krankheit auf der Intensivstation behandelt werden, häufig wochen- oder monatelang.

Für die Eltern beginnt eine Phase der Ungewissheit und einer extrem hohen Belastung. Sie wissen nicht, ob ihr Kind überlebt und ob es eine Behinderung davon tragen wird. Die Apparaturen schrecken ab. Die Kontaktaufnahme fällt schwer. Oft wissen die Eltern nicht, wie weit sie sich ihrem winzigen Kind nähern dürfen, ohne es zu verletzen.

Für die medizinische Versorgung der Kinder ist gesorgt. Jedoch bleibt dem Personal zu wenig Zeit, den Eltern beratend zur Seite zu stehen.

Das Frühchen-Projekt des Vereins Deutsche Kinderhilfe Direkt e.V. bietet den Eltern eine psychosoziale Beratung an, die bei der für das Kind lebensnotwendigen Kontaktaufnahme und bei der Bewältigung der schwierigen Situation hilft.

Die psychische und soziale Entlastung der Eltern kann eine intensive und unbelastete Eltern-Kind-Bindung bewirken. Sie fördert die Entwicklung der Neugeborenen und erleichtert der Familie den Stationsaufenthalt. Durch die Befähigung der Eltern kann sich auch die Liegezeit des Kindes im Krankenhaus verkürzen.

Seit Sommer 2003 finanziert der Verein auch eine Eltern-Beratung auf der Intensivstation für Säuglinge und Kleinkinder im Dr. von Haunerschen Kinderspital in München. 2005 wurde das Projekt mit Beratungsangeboten in den Unikliniken Leipzig und München erweitert.

Die BKK VBU verlieh der Deutschen Kinderhilfe Direkt für das Engagement in der Charité das BKK VBU Familienherz 2003 und übergab eine Spende von insgesamt 4.000 Euro.


Verein zur Betreuung und Beratung von AIDS-betroffenen Familien, Kindern und Jugendlichen e.V.oben

Kinder und Betreuer halten Check in der Hand

Seit Oktober 1994 betreut die in Deutschland einmalige integrative Kindertagesstätte Nestwärme vom AIDS-Virus betroffene Kinder.

Ein Team von erfahrenen Erzieher/innen ermöglicht es den HIV-infizierten Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit Nichtbetroffenen einen normalen Alltag in der Berliner Kita zu erleben. Die Kinder erhalten dort Wärme, Unterstützung, Zuwendung und Akzeptanz.

Durch die zusätzlichen Aufgaben beim Umgang mit HIV-infizierten Kindern und deren Eltern sind die Mitarbeiter der Kita Nestwärme besonders gefordert.

Hierzu gehört z.B. die Unterstützung der Kinder, wenn Eltern wegen der Folgen der HIV-Erkrankung teilweise oder dauerhaft nicht mehr die Betreuung der Kinder übernehmen können.

Besonders hervorzuheben ist, dass einige Mitarbeiter und ihre Familien aus diesem Grund die vorübergehende oder dauerhafte Pflege von aidskranken Kindern übernommen haben. Auf diese Weise finden die Kinder auch außerhalb der Kita Nestwärme eine liebevolle und engagierte Betreuung.
 
Die BKK VBU zeichnete die Kindertagesstätte „Nestwärme“ mit dem BKK VBU Familienherz 2004 aus und konnte Spenden im Gesamtwert von 7.600 Euro übergeben.


Dialyse-Kinder Berlin e. V.oben

Der Verein ist ein Zusammenschluss von Eltern chronisch nierenkranker Kinder, die in der Charité betreut werden. In 1997 begann alles mit einem Elterngesprächskreis, aus dem der „Dialyse-Kinder Berlin e. V.“ heraus gegründet wurde. Der Eintrag in das Vereinsregister erfolgte 1999.

Die Kinder befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Nierenerkrankung:
in der Prädialysephase, an der Bauchfelldialyse oder der Hämodialyse sowie nach Transplantation. Chronisch nierenkranke Kinder müssen ständig ambulant in der Universitätskinderklinik betreut werden. Immer wieder sind sie für kürzere oder längere Zeit im Krankenhaus. Die betroffenen Familien sind oft sehr belastet durch die Betreuung des kranken Kindes, manchmal sogar zweier kranker Kinder, die ständige Sorge um den Gesundheitszustand des kranken Kindes sowie die Existenzsicherung der Familie.

Aus der beschriebenen Situation folgt, dass die Eltern der Hilfe bedürfen und wenig Energien für Selbsthilfeaktivitäten erübrigen können. Dies kennzeichnet die nicht einfache Lage des Vereins.


Deutsche Kinderhilfe Direkt - Projekt "Sternchenstunde"oben

Die Klinik für Neonatologie der Berliner Charité am Campus Charité Mitte betreut jährlich etwa 250 früh geborene Kinder, die am Beginn ihres Lebens einer intensiven medizinischen Behandlung bedürfen. Aufgrund des längeren Krankenhausaufenthaltes sind die unmittelbaren Kontakte zwischen Kind und Eltern besonders wichtig, denn sie sind mit entscheidend für den weiteren Lebensweg des Kindes. Vor diesem Hintergrund wurde in der Charité in Zusammenarbeit mit den Rehabilitationswissenschaften der Humboldt Universität Berlin und dem Frühchenprojekt der Deutschen Kinderhilfe Direkt e.V. die Idee des Projektes „Sternchenstunde“ geboren. Dabei können an den Pflegeplätzen der Kinder Kameras befestigt werden. Sie senden Aufnahmen vom Kind in das Internet, so dass die Eltern ihre Tochter oder ihren Sohn am Computer zu Hause, am Laptop unterwegs, vielleicht am Arbeitsplatz oder im Internetcafé anschauen können. Die Eltern werden hierbei durch das Stationspersonal sowie durch Pädagogen und Psychologen begleitet.

Begleitet wird das Projekt durch Ärzte und Schwestern der Klinik sowie durch Pädagogen und Psychologen. Die Eltern sollen durch diese neue Möglichkeit der Kontaktpflege mit ihrem Kind nicht beunruhigt werden, sondern diese genießen. Durch die „Sternchenstunde“ erhalten sie die Möglichkeit, die Bindung an ihr Kind zu intensivieren.

Die BKK VBU verlieh der Deutschen Kinderhilfe Direkt für das Engagement in der Charité das BKK VBU Familienherz 2007 und übergab eine Spende von insgesamt 3.000 Euro.


Verein Pro Sozial aus Berlin-Lichtenberg ausgezeichnetoben

Bereits zum fünften Mal zeichnete der BKK VBU Familienherz e.V. ein Projekt aus, das sich besonders um das Wohl und den Schutz von Familien verdient gemacht hat. Preisträger 2008 ist der Verein Pro Sozial aus Berlin-Lichtenberg für sein Projekt Familienpaten.

Ziel der Familienpaten ist es, das Miteinander der Generationen im Stadtteil zu fördern. Zwölf ehrenamtliche Familienpaten entlasten Alleinerziehende und Familien im Alltag, indem sie sich um die Kinder kümmern. So holen sie die Kinder von der Schule ab, machen mit ihnen zusammen Hausaufgaben, verbringen zum Beispiel gemeinsam Zeit auf den Spielplatz, gehen ins Schwimmbad oder bestaunen die Tiere im Zoo.

Nicht nur die Kinder profitieren von der Gesellschaft der Paten, auch diesen, meist älteren Menschen, kommt die vertrauensvolle Aufgabe zu, sich ehrenamtlich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe zu engagieren und ihre Lebenserfahrung und Kompetenzen an junge Familien weiter zu geben. Mit dem Preisgeld des BKK VBU Familienherzes soll das Projekt ausgebaut werden. So ist beispielsweise geplant, weitere Paten zu schulen, um mehr Familien die Teilnahme zu ermöglichen. Darüber stellen die Initiatoren des Familienherz Eintrittskarten für den Tierpark sowie Kinderfahrscheine für die Berliner Verkehrsbetriebe und einen Eltern-Kind-Kochabend zur Verfügung.

Die BKK VBU verlieh dem Verein Pro Sozial aus Berlin-Lichtenberg für sein Projekt Familienpaten das BKK VBU Familienherz 2008 und übergab eine Spende im Gesamtwert von 2.000 Euro.


Förderpreis für die Zukunftswerkstatt Heinersdorf e.V.oben

Der Gewinner des Förderpreises 2009 des BKK VBU Familienherz e.V. ist der gemeinnützige Verein Zukunftswerkstatt Heinersdorf. Die Preisträger überzeugten die Juroren mit ihrem Projekt „Traumwerkstatt“. Mit der Spende des BKK VBU Familienherz wollen die Projektverantwortlichen eine neuen Herd und Küchenutensilien kaufen. Somit ist der Weg frei für „gesunde“ Kochkurse, die vom BKK VBU Familienherz organisiert werden. Darüber hinaus wollen Ina Schwarzkopf und Kollegen in Sportgeräte investieren und die kleine Bibliothek mit weiteren Büchern bestücken.

Bereits zum sechsten Mal übergibt das BKK VBU Familienherz den Förderpreis einer gemeinnützigen Institution, die Kinder und Familie in den Mittelpunkt stellt. „Die Wahl fiel dieses Jahr deshalb auf die Zukunftswerkstatt, weil nicht nur die Inhalte des Projektes „Traumwerkstatt“ unsere Interessen widerspiegeln. Ebenso hat uns der Fleiß und die Ausdauer der ausschließlich ehrenamtlichen Mitarbeiter beeindruckt“, erklärt Anette Diederich, Vorstandsvorsitzende des Vereins BKK VBU Familienherz.

Mit der Geldspende von 4.000 Euro sollen nun weitere Kurse organisiert werden, um Kindern und Jugendlichen im Berliner Ortsteil Heinersdorf im so genannten Nachbarschaftshaus vielfältige Freizeitmöglichkeiten zu bieten, unabhängig vom Einkommen der Eltern.


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