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Reine Geschmackssache
Im Zusammenspiel mit unseren anderen Sinnen ist er in der Lage, eine Sinfonie der Genüsse zu entfachen: Unser Geschmacksinn.
Sie mögen Oliven, Ihr Partner verabscheut sie? Und bei Käse ist es genau umgekehrt? Kein Wunder: Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Warum eigentlich nicht? Sind die Geschmäcke so verschieden? Ja, denn die Vorliebe für bestimmte Geschmäcke entsteht aus einem ganzen Geflecht von Einflüssen. So spielen neben persönlichen auch biologische, historische, wirtschaftliche und kulturelle Faktoren eine Rolle.
Die Vorliebe für gewisse Speisen bekommen wir in die Wiege gelegt. Was eine Mutter isst, trägt schon vor der Geburt zur Geschmacksprägung des Kindes bei. Das Ungeborene trinkt kleine Mengen Fruchtwasser, das verschiedene chemische Substanzen wie Glucose (Zucker), Milch- und Zitronensäure, Harnstoff, Aminosäuren und Salz enthält. Auf diese Weise werden später die bereits bekannten Geschmacksrichtungen leichter akzeptiert.
Weitere Informationen erhalten Sie auch in unseren Broschüren zum Thema Geschmack.
Flyer: "Geschmacksveränderungen und Geschmacksverlust"
Flyer: "Das schmeckt mir aber ..."

