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Testen Sie Ihr Ernährungswissen
Sind Sie ein Experte, der genau weiß, was sein Körper wann und in welchen Mengen braucht? Oder muten Sie ihm auch mal Dinge zu, die ihm nicht so gut tun?
Welches Vitamin ist nicht fettlöslich und muss demnach kontinuierlich zugeführt werden?
Das Vitamin C ist wasser- und nicht fettlöslich und kann somit nicht im Körper gespeichert werden. Deshalb muss es kontinuierlich über die Nahrung zugeführt werden.
Wie viele Kalorien müssen verbrannt werden, um ein Kilo reines Fettgewebe abzubauen?
Um ein Kilo reines Fettgewebe abzubauen, müssen 7.000 Kalorien verbrannt werden. Wollte man also innerhalb einer Woche ein Kilo abnehmen, müsste man jeden Tag 1.000 Kalorien mehr verbrauchen, als man zu sich nimmt.
Wie viel Fruchtsaft muss ein Getränk enthalten, wenn es unter dem Namen Nektar verkauft wird?
Fruchtnektar ist ein mit Zuckerwasser verdünnter Fruchtsaft. Der Mindestfruchtanteil variiert je nach Frucht zwischen 25 und 50 Prozent. Nektare bestehen meist aus Früchten, die natürlicherweise viel Säure oder Fruchtfleisch enthalten, so dass sie erst durch den Zusatz von Zucker und Wasser genießbar sind. Für Sauerkirschnektar liegt der vorgeschriebene Mindestfruchtanteil bei 30 Prozent.
Unter welchem Namen ist Provitamin A noch bekannt? (a) Niacin (b) Beta-Carotin (c) Folsäure
Beta-Carotin, oder auch Vitamin A, fördert den Aufbau und die Regeneration der Haut, wirkt sich positiv auf ein gutes Sehvermögen aus und steigert die Abwehrkraft gegen freie Radikale, die durch UV-Strahlung, Nikotin, Medikamente etc. in den Organismus gelangen. Gute Nährstoffquellen für Vitamin A sind Möhren, Fenchel, Kalbsleber, Spinat sowie grüne, gelbe und rote Gemüse- und Obstsorten.
Wie funktioniert die Glyx-Diät?
Die Glyx-Diät bevorzugt Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index (GI). Dazu gehören Vollkornprodukte, Gemüse, Obst, fettarme Milchprodukte, Geflügel, Fisch und Fleisch. Lebensmittel mit einem hohen GI, wie z. B. Zucker, Süßigkeiten, Kartoffeln und Weißbrot, werden gemieden, da sie den Blutzucker- und damit auch den Insulinspiegel rasch ansteigen lassen. Insulin fördert den Fettaufbau.
Welche Aussage über Cholesterin ist nicht zutreffend?
Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die für die Bildung von Gallensäuren, Hormonen, Vitamin D und als Bestandteil der Zellmembranen benötigt wird. Bei einem gesunden Menschen reguliert der Körper seinen eigenen Cholesterinspiegel: Nehmen wir wenig Cholesterin zu uns, steigert er die körpereigene Cholesterinproduktion, nehmen wir viel Cholesterin auf, so reduziert er diese. Mit der Nahrung wird Cholesterin über tierische Lebensmittel, zum Beispiel Eier, Innereien und Fleisch, aufgenommen. Ein zu hoher Blutcholesterinspiegel kann Herz und Kreislauf schaden.
Welchen Brennwert haben Kohlenhydrate im Vergleich zu Proteinen?
Kohlenhydrate haben einen Brennwert von 17 kj pro Gramm, das entspricht genau dem Brennwert, den auch Proteine haben. Fette haben dagegen einen Brennwert von 39 kj und sind damit mehr als doppelt so energiehaltig.
Welche Folgen kann eine salzarme Ernährung (in Form von Kochsalz=Natriumchlorid) nach sich ziehen?
Oft sind Wadenkrämpfe ein erstes Anzeichen für einen Natriummangel. Eine strikt salzfreie Ernährung kann zu gravierenden Gesundheitsschäden führen. Symptome wie Bluthochdruck oder Ödembildung sind dagegen Anzeichen von zu viel Natrium in der Ernährung.
Welches der folgenden Nahrungsmittel enthält am meisten Ballaststoffe?
Getrocknete Feigen bestehen zu 9,6% aus Ballaststoffen und sind damit als ergiebiger Ballaststofflieferant anzusehen. Ballaststoffe quellen im Magen auf und sorgen durch die Zunahme des Volumens für eine Verstärkung des Sättigungsgefühls. Hungersignale sendet das Gehirn erst bei sinkendem Blutzuckerspiegel. Aus ballaststoffreicher Nahrung werden die Kohlenhydrate im Darm langsamer aufgenommen, dadurch kommt es zu einem geringeren Blutzuckeranstieg nach dem Essen. Deshalb wird gerade auch Diabetikern empfohlen, sich ballaststoffreich zu ernähren.
Welche Ernährungsgewohnheit stellt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eine wirkungsvolle Präventionsmaßnahme zum Schutz vor Krebserkrankungen dar?
Neuere Arbeiten zum Thema Krebsvorsorge durch Ernährungsgewohnheiten ergaben die Schlussfolgerung, dass überzeugende Hinweise für eine Risikosenkung durch hohen Gemüse- und Obstverzehr bei 5 der 18 untersuchten Krebsformen (Krebs im Mund- und Rachenraum, Speiseröhre, Magen, Lunge, Kolorektum) bestehen und bei vier von den 18 Erkrankungen eine Risikosenkende Wirkung wahrscheinlich ist (Kehlkopf, Bauchspeicheldrüse, Brust, Blase). Bei sieben weiteren Krebsformen wird eine solche Beziehung als möglich angenommen. In ihren Empfehlungen zur Krebsprävention sprachen die Experten daher dem Gemüse- und Obstverzehr eine wichtige Rolle bei der Senkung des Krebsrisikos zu.
