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Hausarztprogramm der BKK VBU

Hausarzt mit seinem Patienten bei der Untersuchung

Ab sofort können Versicherte der BKK VBU an einem neuen Hausarztprogramm teilnehmen, das zum 1. April 2008 in Berlin gestartet ist. Kern des Programms ist die gezielte Steuerung der Behandlung durch den Hausarzt.

So funktioniert das Programm

Das Grundprinzip der hausarztzentrierten Versorgung ist die Lotsenfunktion des Hausarztes. Das heißt, dass sich Patienten zunächst an ihren Hausarzt wenden und dann von ihm – falls nötig – an einen Facharzt überwiesen werden. Der Hausarzt stimmt alle diagnostischen, therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen ab, er begleitet den Patienten durch den gesamten Medizinbetrieb. Dadurch werden unnötige Doppeluntersuchungen und Krankenhausaufenthalte vermieden und die Arzneimitteltherapie wird verbessert. Kurzum: Die Betreuung des Patienten wird optimiert.

Hausärzte, die an diesem Programm teilnehmen, verpflichten sich, bestimmte Qualitätsanforderungen – vor allem in der Versorgung chronisch kranker und älterer Menschen – zu erfüllen. Großgeschrieben wird auch der Service für eingeschriebene Versicherte: Sie erhalten kurzfristig einen Arzttermin und haben beim Termin selbst Anspruch auf eine verkürzte Wartezeit.

Neben Berlin hat die BKK VBU ähnliche Verträge in Bayern, Brandenburg, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen geschlossen. In das Programm können sich Versicherte ab 18 Jahren direkt bei ihrem Hausarzt einschreiben, die Teilnahme ist freiwillig. Mit der Einschreibung bindet sich der Versicherte für ein Jahr an den jeweiligen Hausarzt und verpflichtet sich, nur nach einer Überweisung durch seinen Hausarzt einen Facharzt aufzusuchen. Ausnahmen hiervon bilden Frauen- und Augenärzte sowie Notfallbehandlungen, bei denen der Hausarzt vorher nicht mehr eingeschaltet werden konnte.

Nutzen Sie unsere Internetseiten, wenn Sie wissen möchten, welcher Arzt in Ihrer Nähe am Hausarztprogramm der BKK VBU teilnimmt.


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