Social Distancing - Sechs Tipps für mehr Achtsamkeit mit sich selbst

Die aktuelle, durch das Corona-Virus bedingte, Situation ist herausfordernd. Vieles ist nicht sicher. Außer: Dass es wichtig ist, jetzt Ruhe zu bewahren und sich gut um sich selbst zu kümmern.

Was Sie nun tun können

Bewusster Medienkonsum

Bleiben Sie auf dem Laufenden, aber informieren Sie sich bei gesicherten Quellen, zum Beispiel dem Bundesgesundheitsministerium oder dem Robert-Koch-Institut. Gönnen Sie sich aktiv ein paar Stunden ohne ständig den Newsticker oder Social Media Kanäle zu aktualisieren, insbesondere in der Zeit vor dem Schlafengehen.

Spüren Sie in sich hinein und atmen Sie

Die Ausnahmesituation kann viele verschiedene Gefühle in Ihnen auslösen oder alte Gefühle triggern. Versuchen Sie, diese wertfrei zur Kenntnis zu nehmen. Alles, was Sie spüren, darf sein. Steigern Sie sich jedoch nicht in Angst oder Panik hinein. Versuchen Sie anzuerkennen, dass es eine unwägbare Situation ist, die wir weder kontrollieren noch vermeiden können: Es ist, wie es ist. Atmen kann der Schlüssel dazu sein, den Körper aus einem Angstzustand zu holen. Atmen Sie tief in den Bauch, die Ausatmung ist dabei länger als die Einatmung (beim Einatmen bis vier zählen, bis vier halten und bis acht ausatmen).

In Verbindung bleiben

Ins Büro gehen und sich mit den Kolleginnen und Kollegen austauschen, abends mit Freunden auf ein Weinchen treffen, am Wochenende im Team sporteln – das ist jetzt alles erst einmal nicht möglich. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte dennoch weiterhin – mit Hilfe von Messengern, Telefon oder Video-Chats. Gegenseitigen Halt zu spüren, ist in dieser unsicheren Zeit sehr wichtig. Das Corona-Virus sollte bei Ihrem Austausch nicht das einzige Thema sein. Gemeinsames Lachen ist super.

An gewohnten Routinen festhalten

Wenn die aktuelle Lage Sie zu überwältigen droht, ist es hilfreich, sich über den Tag verteilt Fixpunkte zu setzen. Das tut nicht nur Ihrem Körper gut, sondern vermittelt auch einen gewissen Alltag. Teilen Sie Ihren Tag ein, suchen Sie sich ein paar feste Aufgaben (z.B. Lesen, Ausmisten, Basteln, Dokus oder Filme schauen etc.), essen Sie regelmäßig gesunde Mahlzeiten und halten Sie eine feste Schlafenszeit ein.

Auf das Hier und Jetzt konzentrieren

Niemand kann aktuell ganz sicher vorhersagen, wie sich die Situation entwickeln wird. Ob Ihr Urlaub in ein paar Wochen noch stattfindet? Ob Sie Ihre Geburtstagsparty bald wie geplant feiern können? Man weiß es nicht. Darüber zu grübeln, was sein könnte, steigert die Verunsicherung und Angst. Das Einzige, was Sie wirklich beeinflussen und kontrollieren können, ist der jetzige Augenblick.

Positiv denken

Man braucht die Situation nicht schönzureden. Dennoch passieren in der Welt gerade auch immer noch andere Dinge als das Corona-Virus. Mache Sie sich dies bewusst und üben Sie sich in Dankbarkeit für all das Gute, das Sie haben.

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