Richtig atmen für mehr Konzentration
Mit der sogenannten Resonanzatmung bringst du Herz, Kreislauf und Lunge in Ruhe. Gleichzeitig ist dein Körper auf Höchstleistung gepolt.
So geht’s:
- Setz dich gerade hin. Entspanne deine Schultern und den Bauch. Dabei atmest du aus.
- Atme 5 bis 6 Sekunden langsam durch die Nase ein. Wende dabei die Bauchatmung an.
- Atme dann 5 bis 6 Sekunden langsam durch die Nase aus. Ziehe dabei den Bauch ein.
- Wiederhole diese Übung mindestens 10-Mal. Das Ziel ist hier der Atemfluss.
Autogenes Training – das Unterbewusstsein positiv bestärken
Autogenes Training beruht auf Autosuggestion. Das bedeutet, dass du dein Unterbewusstsein durch bestimmte wohltuende Aussagen trainierst. Das mag zunächst etwas seltsam klingen, doch die Wirksamkeit der Autosuggestion gilt als bewiesen.
Mit den folgenden sechs Sätzen kannst du durch beständige Wiederholung positiv auf deine Emotionen und das vegetative Nervensystem einwirken.
Idealerweise legst du dich für diese Form der Meditation hin und schließt die Augen.
- Ruhe-Übung: „Ich bin ganz ruhig, nichts kann mich stören.“
- Schwere-Übung: „Meine Arme und Beine werden immer schwerer… und sind nun ganz schwer.“
- Wärme-Übung: „Die Arme und Beine sind angenehm warm.“
- Atem-Übung: „Mein Atem fließt ruhig und gleichmäßig nach dem Rhythmus meines Körpers.“
- Herz-Übung: „Mein Herz schlägt ruhig und regelmäßig. Bauch-Übung: Mein Bauch wird ganz warm.“
- Kopf-Übung: „Der Kopf ist klar, die Stirn kühl.“
Um wieder ganz aufzuwachen, holst du abschließend Luft, streckst Arme und Beine und öffnest die Augen.
Tai Chi – ganzheitlich Stress begegnen
Tai Chi hilft ebenfalls dabei, mit Stress umzugehen. Eigentlich ist es eine chinesische Kampfkunst, aber es beinhaltet auch Entspannungstechniken.
Um die Kräfte des „Chi“ im Körper fließen zu lassen, müssen Muskelverspannungen gelöst, Gewebe gelockert und Gelenke beweglich gemacht werden. Die langsamen, konzentrierten Bewegungsabläufe lenken den Geist nach innen und helfen, mental zu entspannen. Tai Chi ist deshalb insbesondere für weniger fitte und ältere Menschen geeignet.
Tai-Chi-Lockerungsübung: Stell dich mit hüftbreit geöffneten Beinen in leichter Kniebeuge hin. Bring deinen rechten Arm in Schwung, indem du ihn von oben nach unten vor deinen Bauch fallen lässt. Dehne deinen Körper dabei zur linken Seite. Wiederhole diesen Prozess mit dem linken Arm und einer Drehung nach rechts. Jetzt kannst du die Bewegungen in zügigem, fließendem Wechsel durchführen: rechts, links, rechts, links und so weiter. So lange, wie du möchtest.
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