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Erntekalender September - Willkommen im Wonnemonat der Gemüse und Früchte

Mit dem September beginnt endlich die große Ernte im Garten oder auf dem Balkon. Auch die Obstbäume sind schwer beladen mit Früchten, allen voraus die Birnen und die Pflaumen, die wir Ihnen heute vorstellen wollen. Aber auch der Deutschen Lieblingsgemüse, die Kartoffel, ist nun bereit, geerntet zu werden. Hier ein bisschen weniger bekannt, aber sehr gesund, ist ein weiteres Nachtschattengewächs: die Aubergine. Kommen Sie mit auf eine Reise durch die Felder, Wiesen und Gewächshäuser.

Ernte im September

Illustrationen von verschiedenen saisonalen Obst- und Gemüsesorten

Süß und saftig

Flüssig oder fest – Trauben sind ein süßer Genuss. Und noch dazu so gesund! Sie helfen dem Körper beim Entwässern und Entschlacken und bringen das Immunsystem in Schwung. Aber Achtung: Zwar hilft der Entwässerungseffekt Pfunde zu verlieren, aber wer auf Diät ist, sollte nicht zu viele Weintrauben essen. Sie sind fettfrei, aber der Fruchtzucker in den Trauben kann das Hungergefühl anregen.

Nicht nur die Trauben sind ein leckerer Snack. Auch Birnen werden gerade geerntet und überzeugen mit ihrer milden Süße. Die beiden Obstsorten haben neben dem Geschmack auch noch einige gute Eigenschaften gemeinsam:

  • sie lindern Gelenksschmerzen
  • entwässern den Körper
  • sind gut fürs Gehirn

Wer an Gelenkschmerzen und rheumatischen Entzündungen leidet, kann sich etwas Abhilfe mit Weintrauben oder Birnen schaffen. Die Träubchen helfen mit ihrem hohen Anteil von Flavonoiden (natürlichen Pflanzenfarbstoffen), die Birnen muss man erst kurz in Wasser garen, damit sie Enzyme freisetzten, die die Harnsäure aus dem Körper leiten und zur Schmerzlinderung beitragen.

Apropos aus dem Körper leiten! Auch zur Entwässerung des Körpers sind beide Obstsorten gut. Sie sorgen dafür, dass überflüssige Wasseransammlungen sich im Körper reduzieren. Grund dafür ist der hohe Kaliumgehalt.

Zu guter Letzt sind die beiden auch gut fürs Gehirn. Die Birne, kombiniert mit Walnüssen, gilt als absolutes Brainfood. Die Kombi der Kiesel- und Phosphorsäure aus Birne und Walnuss unterstützen das Denkvermögen und Gedächtnis. Bei der Weintraube ist die positive Wirkung auf den Pflanzenwirkstoff Resveratrol zurückzuführen. Er verbessert die Gedächtnisfähigkeit und kann sogar eine beginnende Demenz hinauszögern.

Auge und Haut essen mit

Dass Möhren gut für die Sehkraft sind, ist wohl kein Geheimnis. Sie enthalten Beta-Carotin, was von unserem Körper in Vitamin A umgewandelt wird. Die Pflaume hingegen enthält direkt das A-Vitamin. Zwar ist sie nicht der top Lieferant, aber sie trägt trotzdem zu schöner Haut bei und unterstützt die Augen. Wer also einmal genug von Möhren hat, kann sich auch mal eine Pflaume gönnen.

Beide Obst- und Gemüsearten sind gut für den Magen. Möhren oder auch Karotten genannt sind besonders wegen dem Ballaststoff Pektin gut verdaulich Pflaumen sind für den Magen auch gut verträglich, denn wenn sie richtig reif sind, enthalten sie kaum Säure. Allerdings können sie abführend wirken - vor allem getrocknete Pflaumen. Aber auch wer zu viele frische Früchte nascht, kann Darmprobleme bekommen. Pflaumen haben einen hohen Fruchtzuckergehalt. Wer an einer Fructoseintoleranz leidet, solle lieber ein anderes Obst wählen.

Nachtschattengewächse unter sich

Die Aubergine ist aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken. Da sie warmes Klima lieben, werden sie in Deutschland nur aus dem Gewächshaus geerntet. In Südeuropa gibt es sie auch vom Freiland. Da sie zu den Nachtschattengewächsen zählen, sind sie eng mit Tomaten und Kartoffeln verwand. Gemeinsamen haben sie alle, dass sie unter gewissen Umständen den Giftstoff Solanin enthalten. Auberginen sollte man daher nicht roh verzehren, sondern gründlich garen. Die Kartoffel enthält diesen Stoff nur in Austreibungen und an grünen Stellen. Bei einer reifen Tomate ist der Solanin-Gehalt verhältnismäßig gering, kommt aber auch im grünen Strunk vor. Besser ist es also, diese grünen Teile wegzuschneiden.

Auberginen sind sehr gesund für unseren Körper. Sie können einen erhöhten Cholesterinspiegel senken, da sie fettlösliche Ballaststoffe enthalten. Aber auch ein hoher Blutdruck kann durch natürliche Farbstoffe reguliert werden. Für die violette Farbe sind aber Flavonoide verantwortlich, die für entzündungshemmende Wirkung im Körper bekannt sind.

Wichtig bei der Aubergine ist auch die Lagerung. Sie sollte bei Zimmertemperatur gelagert werden. Wenn man sie in den Kühlschrank legt, kann sie labbrig werden und verliert ihre Festigkeit. Bei der Zubereitung muss sie ordentlich durchgegart werden, denn erst durch das Erhitzen wird das enthaltene Solanin zerstört.

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Ein Korb mit rohen Kartoffeln steht auf dem Tisch

... dass die Kartoffel kein Dickmacher ist?

Ob gekocht oder gebraten, als Saft oder Wickel – die Kartoffel ist mit 300 Millionen Tonnen das meist geerntete Gemüse und zählt somit zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Obwohl sie zu den Nachtschattengewächsen gehört, ordnet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sie den Getreideprodukten zu – Grund dafür ist ihr Reichtum an Kohlenhydraten. Um ein Vorurteil gleich auszuräumen: Kartoffeln sind keine Dickmacher. Im Gegenteil, im Vergleich zu anderen Sättigungsbeilagen, wie Nudeln, Reis oder Brot, haben sie wenig Kalorien und sind dank ihrer Nährwerte aber ideale Sattmacher. Auch als Naturheilmittel haben sie eine lange Tradition.

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