Pflegesachleistungen - Unterstützung bei der Versorgung zu Hause

In der vertrauten häuslichen Umgebung bleiben zu können, wünschen sich viele Pflegebedürftige. Und solange sie nicht im Pflegeheim oder Krankenhaus gepflegt werden müssen, ist dies gewiss die beste Entscheidung. Doch nicht in jedem Fall sind Angehörige oder Freunde vor Ort, die die Betreuung im Alltag übernehmen können. Dann ist eine Unterstützung durch professionelle Pflegekräfte gefragt.

Die Pflegekasse der BKK VBU übernimmt die Kosten für den ambulanten Pflegedienst. Die Höhe der Leistungen richtet sich nach dem festgesetzten Pflegegrad.

Was umfasst die Pflegesachleistungen?

Zu den Sachleistungen zählt die häusliche Pflegehilfe durch professionelle Pflegekräfte. Sie übernehmen die Grundpflege, also Ernährung, Körperpflege und Bewegung, die hauswirtschaftliche Versorgung des Pflegebedürftigen sowie pflegerische Betreuungsmaßnahmen.
Dagegen gehört die medizinische Behandlungspflege (wie zum Beispiel Wundversorgung, Verbandwechsel, Medikamentengabe, Blutdruck- und Blutzuckermessung) nicht zur Pflegesachleistung. Mehr Informationen zur Behandlungspflege erhalten Sie unter "Häusliche Krankenpflege".

Die Pflegeversicherung der BKK VBU übernimmt die Kosten für einen ambulanten Pflegedienst bis zu den gesetzlichen Höchstbeträgen:

  • Pflegegrad 1: 0,00 Euro im Monat
  • Pflegegrad 2: 689,00 Euro im Monat
  • Pflegegrad 3: 1.298,00 Euro im Monat
  • Pflegegrad 4: 1.612,00 Euro im Monat
  • Pflegegrad 5: 1.995,00 Euro im Monat

Unsere Leistungen zum Pflegegeld finden Sie hier im Überblick.

[1]Aufgrund von demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen können Menschen in ihrer Alltagskompetenz auf Dauer erheblich eingeschränkt sein. Sie sind dann in erheblichem Maße auf Betreuung und oft auch auf allgemeine Beaufsichtigung angewiesen.

Für wen sind Pflegesachleistungen relevant?

  • Für Pflegebedürftige, die keine private Pflegeperson unterstützen kann oder ergänzend zur Angehörigen-Pflege durch professionelle Pflegekräfte

Voraussetzungen für die Kostenübernahme durch die BKK VBU

  • Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung hat die Pflegebedürftigkeit festgestellt und einen Pflegegrad zugeordnet.

  • Der/ die Pflegebedürftige wird in häuslicher Umgebung gepflegt.

  • Zwischen dem Pflegebedürftigen und dem ausgewählten Pflegedienst wurde ein Vertrag geschlossen.

  • Der Pflegedienst ist von der Pflegekasse bzw. deren tätigen Verbänden zugelassen.

Wie kann ich die Leistung in Anspruch nehmen?

In Ihrem Antrag auf Pflegeleistungen kreuzen Sie an, ob Sie Pflegegeld, Sachleistungen oder eine Kombination aus beidem nutzen möchten. Sie können diese Entscheidung jederzeit wieder ändern.

Beratung zu allen Pflegethemen bei der BKK VBU

Sie erreichen das Team der Pflegekasse der BKK VBU zu allen Fragen rund um das Thema Pflege von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer: 030 72612-2600.

Sie können auch eine E-Mail senden

Pflegesachleistungen beantragen

Laden Sie den entsprechenden Pflegeantrag herunter und senden Sie uns das ausgefüllte und unterschriebene Formular per Post, Fax oder E-Mail zu.

Häufige Fragen

Erhalte ich die Sachleistungen der Pflegeversicherung auch im Pflegeheim?

Die Pflegesachleistungen dienen dazu, die Versorgung in der häuslichen Umgebung zu unterstützen. Bei der stationären Pflege, beispielsweise im Pflegeheim, werden daher keine Pflegesachleistungen gezahlt.

Worin liegt der Unterschied zwischen Pflegesachleistungen und Pflegegeld?

Pflegesachleistungen werden von einem Pflegedienst in der häuslichen Umgebung erbracht. Das Pflegegeld erhält der Pflegebedürftige selbst und es steht ihm frei, wie er es verwenden möchte (zum Beispiel als Bezahlung für eine Pflegeperson).

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