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Nah an der Natur

So haben Sie noch nie gegärtnert

Mit unseren sechs ungewöhnlichen Tipps für mehr Nachhaltigkeit auf dem Balkon, im Beet und auf der Fensterbank sind Sie ganz nah an der Natur.

Sechs Tipps für nachhaltiges Gärtnern

Wasser sparen

In Afrika und Südamerika setzt man sie bereits seit Langem ein: Ollas. Die Töpfe aus Ton werden mit Wasser gefüllt und in den Boden eingegraben. Durch ihre poröse Wand geben sie nach und nach Wasser an das Erdreich ab und halten so die Wurzeln der Pflanzen feucht.

Die Gefäße kann man selbst bauen. Stecken Sie einen kleineren und einen größeren Tontopf kopfüber ineinander und verschließen Sie das untere Abzugloch mit einem Korken. In die obere Öffnung gießen Sie alle drei Tage frisches Wasser. Vorteil: Das Wasser kann weder versickern noch verdunsten.

Nachhaltiger Dünger

Kaffee belebt nicht nur den menschlichen Körper. Er eignet sich aufgrund seines niedrigen pH-Werts auch als organischer Dünger für Pflanzen, die auf sauren Böden besonders gut wachsen, wie Hortensien, Gurken und Erdbeeren. Einfach etwas trockenen Kaffeesatz mit der Harke in den Boden einarbeiten. Der darin enthaltene Stickstoff unterstützt das Wachstum der Blätter, Phosphor regt die Blütenbildung an.

Noch ein Tipp: Ein paar Löffel Kaffeesatz neutralisieren den pH-Wert in kalkhaltigem Gießwasser.

Sanfte Unkrautvernichter

Herbizide schaden der Umwelt. Unerwünschtes Gewächs wie Giersch wird man auch auf sanfte Weise los, etwa mit heißem Kartoffelwasser. Die Stärke im Sud verstopft die Pflanzensporen. Auch effektiv: Brennnesseljauche. Das Kraut zerhacken, mit kochendem Wasser übergießen, zwei Wochen ziehen lassen, abseihen und die Flüssigkeit auf die Pflanzen sprühen.

Pflanzen retten

An kaum einem anderen Ort werfen Menschen so viel Grünschnitt weg wie auf dem Friedhof. Sobald sie zu stark wuchern oder verblühen, landen Geranien, Fuchsien und der Lavendel häufig auf dem Komposthaufen. Mitnehmen lohnt sich. Mit ein bisschen Zuwendung gedeihen einige der Pflanzen erneut im heimischen Garten. Gerne den Friedhofsgärtner vorher um Erlaubnis fragen.

Tetra-Pak-Upcycling

In wenigen verwandeln sich leere Milchtüten in nachhaltige Pflanzentöpfe.

So geht's: Deckel abschneiden und den Tetra Pak auswaschen. Danach die Pappe so lange knautschen und zerknüllen, bis das Material weich und biegsam ist. Anschließend die Papierschicht mit dem Aufdruck ablösen, den oberen Rand der Milchtüte zweimal umklappen. Tetra Pak dann nach Geschmack bemalen.

Die Behälter eignen sich gut für Ableger und Kräuter. Kleine Löcher in der Unterseite und Kieselsteine auf dem Boden helfen gegen Staunässe.

Nützliche Netzwerke

Vliese und engmaschige Netze aus Kunststoff schützen Pflanzen vor Kälte und halten Schädlinge wie Blattläuse und Möhrenfliegen vom Gemüse fern. Nachhaltige Alternativen sind Abdeckgaze aus Bio-Baumwolle und Tunnel- oder Mulchfolie auf Basis von Getreidemehl. Der Vorteil: Das Gewebe ist mehrmals wiederverwendbar. Es ist nach getaner Arbeit kompostierbar und hinterlässt keinen Restmüll.

Dieser Artikel und viele weitere spannende Themen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift pro Fit.

pro Fit

Ein Zeitungsständer mit verschiedenen Ausgaben der Mitgliederzeitschrift ProFit der BKK VBU

Alle drei Monate bietet Ihnen das Mitgliedermagazin proFit zahlreiche Tipps rund um die Themen Gesundheit und Fitness, aktuelle Informationen über wichtige Veranstaltungen und Termine, das Neueste der BKK VBU und noch vieles mehr.

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