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Stilles Ertrinken

Ertrinken ist bei Kindern einer der häufigsten Todesursachen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man als Elternteil in einem Notfall reagiert.

Das Ertrinken stellt bei Kindern unter vier Jahren die zweithäufigste unfallbedingte Todesursache dar. El­tern un­ter­schät­zen oft die Gefahrensituation. Las­s deine Kin­der nicht un­be­auf­sich­tigt im/am Was­ser. Schnell kann es beim Plantschen in der Badewanne, Schwimmbecken oder Gartenteich passieren, dass das Kind unbemerkt ertrinkt.

Tod durch Ertrinken

Primäres Ertrinken

Man spricht vom primären Ertrinken bei einem direktem Erstickungstod durch das Untertauchen in eine Flüssigkeit. Dabei unterscheidet man in zwei Arten:

  1. Feuchter Erstikungstod = Verschlucken von Wasser in die Lunge mit Überlebenskrampf.
  2. Trockener Erstickungstod = Es ist kein Wasser in die Lunge gelangt. Bei Kontakt des Gesichts mit kaltem Wasser kommt es zum Krampf der Stimmbänder und in der Folge zum Atemstillstand.

 

Sekundäres Ertrinken

Der Tod kann auch bis zu 24 Stunden nach dem Ertrinken eintreten, trotz vorerst erfolgreicher Reanimation. Dann spricht man vom sekundären Ertrinken. Dabei reagiert die Lunge des Kindes verzögert, wenn zu viel Flüssigkeit in die Lunge gelangt ist. Es kommt zeitverzögert zu Entzündungen und Störungen des Gasaustausches. Das Kind erstickt am Sauerstoffmangel.

Achten Sie auf folgende Symptome

  • starkes Husten
  • unzureichende, schnelle Atmung
  • Brustschmerzen
  • Bewusstseinsveränderung
  • Schlappheit

Was tun im Fall des Ertrinkens?

  • Notlage erkennen und Hilfe rufen

  • Kind aus dem Wasser retten, dabei auf Eigenschutz achten

  • Nasse Kleidung entfernen und das Kind warm halten

  • Bewusstsein und Atmung prüfen

  • Wenn das Kind Lebenszeichen gibt, in stabile Seitenlage bringen

  • Wenn das Kind keine Lebenszeichen gibt, Notruf verständigen und mit Erste-Hilfe-Maßnahmen beginnen

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