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Sport macht glücklich: So kannst auch du profitieren

Gesundheitsratgeber, Ärzte, Freunde oder Lehrer, sie alle werden dir sicherlich schon erzählt haben, dass Sport glücklich machen soll. Und tatsächlich: Sie haben alle recht. Denn Sport macht glücklich. Das belegen zahlreiche Studien. Wir zeigen dir, warum das so ist und welche Vorteile regelmäßiger Sport noch hat.

Inhaltsverzeichnis

Sicherlich gibt es neben Sport noch viele weitere Gründe, um persönliches Glück zu erfahren. Doch mit regelmäßiger Bewegung hast du es selbst in der Hand, dich glücklicher zu fühlen. Und das hat gleich mehrere Gründe:

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Es gibt viele Gründe, warum Sport dich glücklich machen kann

Durch Sport werden Endorphine ausgeschüttet

Sportliche Betätigung setzt Glückshormone frei, die für ein positives Gefühl sorgen. Die wichtigsten dieser Hormone sind Serotonin und Dopamin. Sie haben auf das Gehirn eine ähnliche Wirkung wie schwache Drogen und lösen Glücksgefühle aus (erfahre mehr darüber: Wie wird man glücklich?)

Die Wirkung wird zusätzlich verstärkt, weil dein Körper gleichzeitig Stresshormone abbaut, wenn du dich sportlich betätigst. Die bedeutendsten Stresshormone sind Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin sowie Insulin.

Du kannst besser entspannen

Durch Sport können Stresshormone abgebaut werden. Das führt zu einer Entspannung und Beruhigung von Körper und Geist. Du betreibst somit aktiven Stressabbau. Ideal für eine gelungene Work-Life-Balance.

Erfahre hier mehr über Stress, und wie du mit Entspannungstechniken Stress entgegenwirken kannst.

Dein Selbstwertgefühl steigt

Regelmäßiger Sport kann dein Selbstbild verbessern und zu einem gesteigerten Selbstbewusstsein beitragen. Das liegt unter anderem daran, dass du ein besseres Körpergefühl bekommst.

Wenn du gleichzeitig auf eine gesunde Ernährung achtest, fällt dir auch das Abnehmen leichter. Das alles zusammen hilft deinem Auftreten.

Du knüpfst soziale Kontakte

Sport ist eng mit sozialer Interaktion verbunden. Insbesondere in Gruppen oder Teams fördert er soziale Kontakte und das Gefühl der Zugehörigkeit.

Lies hier noch weitere Tipps zur Frage: "Was tun gegen Einsamkeit?"

Du verbesserst deine Schlafqualität

Wenn du körperlich aktiv bist, kann das zu einem tieferen und erholsameren Schlaf führen. Deine Lebensqualität kann davon profitieren.

Du bist beispielsweise morgens ausgeschlafener, fitter und produktiver. Das wiederum wirkt sich positiv auf dein Lebensgefühl aus.

Lies hier noch weitere Tipps, wie du besser schlafen kannst.

Du verbesserst deine geistigen Fähigkeiten

Sport kann sich positive auf deine Gehirnfunktionen auswirken. So ist es möglich, dass du dich besser konzentrieren kannst. Gleichzeitig verringerst du aktiv das Risiko für sogenannte neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz oder Neuropathien.

Du pflegst deine mentale Gesundheit

Regelmäßige körperliche Betätigung kann helfen, emotionale Schwankungen auszugleichen und depressive Verstimmungen zu reduzieren. So kann Sport auch gegen Depressionen helfen.

Dabei kommt es gar nicht auf die Intensität an. Eine Studie hat ergeben, dass 12 % der Depressionsfälle verhindert werden könnten, wenn sich die Betroffenen eine Stunde pro Woche bewegen würden.

Du stärkst deinen Körper

Sport verbessert dein Herz-Kreislauf-System, fördert die Muskelgesundheit und stärkt dein Immunsystem. Dadurch wirst du dich allgemein wohler fühlen und seltener krank. Denn Sport versetzt den Körper in eine zeitlich begrenzte Stresssituation, die das Immunsystem trainiert.

Übertreiben solltest du es jedoch auch nicht. Hochintensive oder erschöpfende Belastungen und Leistungssport scheinen sich eher ungünstig auf die Funktionalität des Immunsystems auszuwirken.

Dein Weg zum Glück ist vor allem eine Frage der regelmäßigen Bewegung

Du siehst, es gibt viele Gründe, die für regelmäßigen Sport sprechen und die im wahrsten Wortsinn „glücklicher“ machen können. Jetzt fragst du dich vielleicht, welchen Sport du treiben solltest oder wie sich sportliche Aktivitäten in den Alltag integrieren lassen. Das ist ganz einfach.

Auch wenn wir hier immer wieder von „sportlichen Aktivitäten“ geschrieben haben, muss es sich dabei nicht immer um intensiven Sport handeln. Expertinnen und Experten sagen, dass schon regelmäßige moderate Bewegung wie Spazierengehen oder Fahrrad fahren positive Auswirkungen auf die Stimmung haben kann.

Es geht vor allem darum, sich regelmäßig zu bewegen. Hier können 30 Minuten täglich schon ausreichen, um Glücksgefühle zu erzeugen. Das lässt sich auch einfach in den Alltag integrieren.

Wie wäre es zum Beispiel, wenn du kleinere Strecken zur Arbeit läufst oder das Fahrrad nimmst? Du kannst auch in der Mittagspause ein wenig spazieren gehen. So trägst du dazu bei, entspannter im Alltag zu werden und glücklicher zu sein.

Auch Hobbys wie Hiken, Wandern und Schwimmen sind gesund.

Wenn Bewegung glücklich macht: Warum fällt es uns so schwer, sich selbst anzutreiben?

Das Bedürfnis, sich zu bewegen, ist genetisch festgelegt. Aber in unserer modernen Gesellschaft bewegen sich die Menschen immer weniger. Schuld daran sind auch die vielen Erleichterungen, mit denen wir leben.

Im Alltag laufen die Deutschen kaum mehr als 5.000 Schritte am Tag – die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt 10.000. Das Leben ist eng getaktet, durch Phänomene wie die Fear of missing out hängen wir viel länger an den Bildschirmen, als gesund für uns ist.

Auch Kinder bewegen sich viel zu wenig. Sie orientieren sich am Vorbild ihrer Eltern. Und was nicht vorgelebt wird, kann sich nicht entwickeln.

Fazit: Sport kann jeden und jede glücklich machen

Es ist eine Tatsache, dass Sport glücklich macht. Jede regelmäßige sportliche Betätigung wirkt sich emotional und körperlich positiv auf dich aus.

Du hast die Chance, ausgeglichener, fitter, körperlich und seelisch gesünder zu werden. Das Schöne daran: Du musst nicht auf der Stelle zum Hochleistungssportler mutieren, sondern es geht um das Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“.

Jeden Tag 30 Minuten körperliche Aktivität sind schon ein guter Anfang. Du wirst sehen, es lohnt sich.

Selbstverständlich sind wir als Krankenkasse an deiner Seite, wenn du Tipps oder Ratschläge rund um mehr Bewegung im Alltag brauchst.

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FAQ zur Frage, warum Sport glücklich macht

Welcher Sport macht glücklich?

Grundsätzlich reicht es fürs Glücklichsein, wenn du dich regelmäßig bewegst. Denn schon bei geringer körperlicher Aktivität von 30 Minuten schüttet dein Körper Glückshormone aus. Somit macht grundsätzlich jeder Sport glücklich, bei welchem du dich bewegst.

Ideal sind Hiken, Fahrradfahren, Wandern, Laufen oder Joggen. Aber auch Radfahren, Schwimmen, Gartenarbeit oder regelmäßiges Spazierengehen können den Dopaminspiegel deutlich erhöhen und für Glücksgefühle sorgen.

Warum macht Sport glücklich: Gibt es dazu eine Studie?

Eine norwegische Studie aus dem Jahr 2017 mit mehr als 33.000 Erwachsenen hat gezeigt, dass regelmäßige Bewegung das Risiko für Depressionen senken kann. Weitere Studien (s. Quellenangabe) belegen, dass Sport glücklich machen kann, indem das Risiko für psychische Erkrankungen minimiert und unter anderem der Dopaminspiegel sich bei sportlicher Aktivität oder bei regelmäßiger Bewegung auf natürliche Weise erhöht.

Wie bringt man sich in Schwung?

Für viele von uns hat Sport mit Fleiß zu tun. Wir wollen Leistung bringen und Ergebnisse erzielen. Aber von dieser Vorstellung können wir uns getrost verabschieden.

Nicht die Leistung und die Erwartung sollte im Vordergrund stehen, sondern der Spaß und die Verbundenheit mit anderen Menschen. Denn wir sind gerne sozial unterwegs.

Es kann aber auch genügen, einfach mal die Turnschuhe anzuziehen, allein in den Wald zu gehen und die Natur zu genießen.

Schon ein kleiner Spaziergang ist gesund?

Absolut! Studien zeigen, dass sich das Wohlbefinden steigert, wenn man mit sich allein in der Natur ist. Der Kopf wird frei. Und wir wissen, dass Menschen, die sehr viel in der Natur sind, interessante Marker im Immunsystem haben, die sie stärker gegen Viren machen.

Warum werden beim Sport Glückshormone ausgeschüttet?

Im Gehirn wirkt sportliche Betätigung ähnlich wie eine schwache Droge. Nicht umsonst wird beispielswise bei Läuferinnen und Läufern vom „Runners High“ gesprochen. Die Rezeptoren im Gehirn erhalten das Signal, wenn du deinen Körper bewegst. Dann werden Dopamin und Serotonin ausgeschüttet. Die Wirkung wird noch dadurch verstärkt, dass Stresshormone wie Adrenalin reduziert werden.

Warum ist Sport gut für die Seele?

Die Ausschüttung von Glückshormonen sorgt für ein Glücksgefühl. Darüber hinaus reduziert sportliche Betätigung die Konzentration der Stresshormone. Somit beugst du mit regelmäßiger Bewegung auch psychischen Erkrankungen vor und tust aktiv etwas für deine mentale Gesundheit.

Quellen

  1. Exercise and the Prevention of Depression: Results of the HUNT Cohort Study. Samuel B. Harvey, F.R.A.N.Z.C.P., Ph.D., Simon Øverland, Ph.D., Stephani L. Hatch, Ph.D., Simon Wessely, F.R.C.Psych., M.D., Arnstein Mykletun, Ph.D., Matthew Hotopf, F.R.C.Psych., Ph.D.
  2. Does Sports Make People Happier, or Do Happy People More Sports? Bruno S. Frey and Anthony Gullo
  3. Does sport make you happy? An analysis of the well‐being derived from sports participation. May 2011, International Review of Applied Economics 25(3):331-348
  4. Sport Participation and Happiness Among Older Adults: A Mediating Role of Social Capital. Research Paper, Published: 23 July 2020
  5. Sport und Immunsystem, Dtsch Arztebl 1998; 95(10): A-538 / B-438 / C-411
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