20.11.2020 Aus der BKK VBU

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs - Keine reine Frauensache

Die WHO will Gebärmutterhalskrebs weltweit eliminieren - als erste Krebsart überhaupt. Die HPV-Impfung spielt dabei eine große Rolle. Doch obwohl die STIKO die Impfung auch für Jungen ausgesprochen hat, richten sich Kampagnen hauptsächlich an Mädchen.

Als Auslöser des Krebsleidens gelten humane Papillomviren (HPV). Die Viren werden beim Geschlechtsverkehr übertragen und können bei Frauen Gebärmutterhalskrebs, bei Männern Penis- und Analkrebs auslösen. In Deutschland erkranken laut Robert-Koch-Institut jedes Jahr etwa 4.600 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, der fast vollständig auf HPV-Infektionen zurückgeht.

Obwohl beide Geschlechter bei der Verbreitung der Krankheit beteiligt sind, richten sich Impfkampagnen überwiegend an Mädchen und Frauen. "Die STIKO hat endlich die Impfempfehlung auch für Jungen ausgesprochen. Dennoch vermissen wir in der Gesundheitskommunikation die Bedeutung der Impfung für Jungen zum Schutz der Mädchen und Frauen. Unser Ziel sollte eine gendergerechte Behandlung sein. Das schließt auch mit ein, dass Eltern von Jungen verstärkt für die Bedeutung der HPV-Impfung sensibilisiert werden", so Andrea Galle, Vorständin der BKK VBU.

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