Buntes Herbstgemüse
Um so bunter das Gemüse ist, desto gesünder. Der Grund: Die Farben werden von sekundären Pflanzenstoffen hervorgerufen, die gut für unseren Körper sind. Buntes Obst und Gemüse auf dem Teller sieht nicht nur hübsch aus, sondern ist besonders gesund.
Gerade im Herbst ist das bunte Gemüse eine Bereicherung in der Küche und ein wichtiger Bestandteil der gesunden Ernährung.
Kürbis
Der Kürbis bildet eine Pflanzengattung aus der Familie der Kürbisgewächse. Die Gattung stammt ursprünglich aus Amerika. Heute werden sie weltweit angebaut. Sie wachsen meist in warmen Gebieten, da sie sehr frostempfindlich sind. Fünf Arten der Gattung Cucurbita werden vom Menschen kultiviert. Garten-, Riesen- und Moschus-Kürbis sind dabei die Wichtigsten.
Das Kürbisfruchtfleisch kann zum Kochen, Braten, Backen und Grillen verwendet werden. Die Kürbiskerne werden dagegen oft geröstet, als Snack oder gepresst, als Kürbiskernöl angeboten. Der aktuelle Weltrekordkürbis wog 1190,5 kg.
Was macht den Kürbis besonders
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Kürbisse liefern wenig Energie, viele sättigende Ballaststoffe, Kalium und vor allem Beta-Carotin. Der Hokkaido Kürbis hat sehr viel davon und macht der Möhre Konkurrenz.
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Der hohe Gehalt an Kalium unterstützt die Nieren- und Blasentätigkeit und entwässert gleichzeitig den Körper.
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In dem orangefarbenen Fruchtfleisch steckt viel Vitamin A, beziehungsweise Beta-Carotin, was der Haut, den Nägeln, der Darmschleimhaut und der Sehkraft zugutekommt.
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Das Kürbisfleisch kann aufgrund seiner guten Bekömmlichkeit gut bei Schonkost und für Kleinkinder eingesetzt werden.
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Kürbiskerne enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, Vitamine und Enzyme, die vor allem auf Reizblase und Prostata ihre positive Wirkung entfalten. Kürbiskerne liefern reichlich ungesättigte Fettsäuren (über 80 Prozent), Vitamin E und Beta-Carotin, sowie Magnesium, Eisen, Zink und Selen.
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Die täglich empfohlene Menge an Kürbiskernen liegt bei 10 bis 15 Gramm. Das sind in etwa zwei Esslöffel voll, am besten jeweils morgens und abends verzehrt.
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Dem Kürbiskernöl im Allgemeinen wird eine Wirkung bei der Behandlung von Blasenschwächen und Prostataproblemen nachgesagt. Aufgrund des hohen Wertes der Linolsäure soll sich das Kürbiskernöl ausgleichend auf den Cholesterinspiegel auswirken.
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Pastinake
Die Pastinake kann in der Regel zu Ende September geerntet werden. Bis zum Frühjahr ist sie dann als Lagerware im Angebot.
Was macht die Pastinake besonders
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Die Pastinake enthält viele Vitamine, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.
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Sie enthält unter anderem Folsäure, Vitamin C sowie Vitamin E.
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Dazu hat die Pastinake einen hohen Gehalt an Kalium, welches zum Beispiel für die Muskulatur und Nerven sowie den Wasserhaushalt wichtig ist.
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Ein weiterer Vorteil der Pastinake ist ihr hoher Eiweißgehalt.
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Sie enthält viele Ballaststoffe und ist sogar eines der ballaststoffreichsten Gemüsearten.
Rote Bete
Rote Bete gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen, zu denen auch weiße und gelbe Beten gehören. Sie sind mit dem Mangold und der Zuckerrübe verwandt.
Was macht die Rote Bete besonders
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Rote Bete ist reich an Vitamin B, C, Kalium, Magnesium, Zink, Selen und Eisen.
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Sie wirkt blutreinigend, entsäuert den Organismus und wirkt anregend auf den Stoffwechsel.
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Die sekundären Pflanzenstoffe der Roten Bete unterstützen das Immunsystem und besitzen eine entzündungshemmende Wirkung.
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Das Betanin ist für die rote Farbgebung der Pflanze verantwortlich. Als Antioxidans wirkt es Zellschäden entgegen. Für die Färbung im Speiseeis und in Fruchtjoghurt wird der Farbstoff, als E162 gekennzeichnet, auch eingesetzt.
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Die Rote Bete ist relativ arm an Zucker und Kalorien, aber reich an Ballaststoffen, Wasser und Nährstoffen. Sie kurbelt dadurch die Verdauung und den Stoffwechsel an, steigert die Durchblutung und den Energieverbrauch und eignet sich damit gut zum Abnehmen und zum Basenfasten.
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Die tolle Knolle enthält Nitrat was im Körper zu Stickoxid umgewandelt wird, die Blutgefäße weiten sich, mehr Sauerstoff kann transportiert werden. Dies beugt Herz- Kreislauferkrankungen vor und kann sportliche Leistungen steigern.