Bündnis für Gesundheit: mkk – meine krankenkasse und Bezirk Berlin-Lichtenberg kooperieren
Das Bezirksamt Lichtenberg und die mkk – meine krankenkasse haben heute eine Gesundheitspartnerschaft geschlossen. Die auf drei Jahre angelegte Zusammenarbeit schafft einen verbindlichen Rahmen für die gemeinsame Weiterentwicklung der Gesundheitsförderung und Prävention im Bezirk.
Dazu sagt Anja Kristin Wolfsohn-Brand, Geschäftsbereichsleiterin Consulting und Prävention mkk – meine krankenkasse: „Gesundheitsförderung und Prävention ist dann erfolgreich, wenn sie Menschen dort erreicht, wo sie leben und Unterstützung am dringendsten benötigt wird. Genau hier setzt unsere Partnerschaft an. Wir bündeln unsere Expertise, um gezielt maßgeschneiderte Angebote für Kinder und Jugendliche, Personen mit Care-Arbeit, Einelternfamilien, pflegende Angehörige sowie ältere Menschen auszubauen. Unser gemeinsames Ziel ist echte gesundheitliche Chancengleichheit im Bezirk. Partnerschaftlich, organisiert und direkt in den Lebenswelten verankert.“
Die Gesundheitspartnerschaft schafft die Grundlage, Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen im Bezirk künftig enger aufeinander abzustimmen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen Angebote für Kinder und Jugendliche, Einelternfamilien, pflegende Angehörige sowie ältere Menschen. Die mkk – meine krankenkasse unterstützt die Kooperation mit ihrer fachlichen Expertise und begleitet die Entwicklung sowie Umsetzung gemeinsamer Projekte.
Bezirksstadträtin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Bürgerdienste, Dr. Catrin Gocksch (CDU): „Gesundheitsförderung setzt dort an, wo Menschen leben, lernen und ihren Alltag gestalten. In Lichtenberg gibt es bereits vielfältige Angebote und Strukturen, die wir im Rahmen des ‚Aktionsbündnis gesundes Lichtenberg‘ gemeinsam mit starken Partnern ausbauen und verstetigen wollen. Die Gesundheitspartnerschaft mit der mkk – meine krankenkasse unterstützt diesen Weg und schafft zusätzliche Möglichkeiten, Menschen im Bezirk mit passenden Angeboten zu erreichen.“
Bereits im Juni haben die Partnerinnen das erste Projekt begonnen. „Wegweiser/in für Positive Gesundheit in Lichtenberg“ verbindet Prävention und den Ansatz der Positiven Gesundheit mit der hausärztlichen Versorgung, um die persönlichen Ressourcen, die Selbstwirksamkeit und die Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten zu stärken.
Im Zentrum von Positiver Gesundheit steht ein grafisches Erhebungsinstrument, auf dem eine Person die eigene Gesundheit in sechs Dimensionen wie mentales Wohlgefühl, Körper und Lebensqualität zwischen 0 und 10 bewerten soll. Das resultierende Spinnennetz-Diagramm ist der Ausgangspunkt für eine moderierte Selbstreflexion; es soll gesundheitsfördernde Eigenaktivitäten unterstützen und eine effektivere medizinische und psychosoziale Unterstützung ermöglichen.
„Der „Wegweiser für Positive Gesundheit“ stärkt die persönlichen Ressourcen der Menschen dort, wo körperliches Wohlbefinden, mentale Kraft und soziale Teilhabe aufeinander treffen“, sagt Anja Kirstin Wolfsohn-Brand. „Das Lichtenberger Modell zeigt eindrucksvoll, wie moderne Gesundheitsförderung und Prävention in der Praxis aussehen muss: partnerschaftlich, niedrigschwellig und konsequent an den Stärken der Patientinnen und Patienten ausgerichtet.“