Krebsvorsorge
Oft entwickeln sich bösartige Geschwülste schleichend und unbemerkt. Umso wichtiger ist es daher, regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen. Denn je früher Krebs erkannt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er erfolgreich behandelt werden kann.
Dein Vorteil
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Kostenübernahme aller medizinisch notwendigen Untersuchungen zur Krebsprävention via Gesundheitskarte
Gebärmutterhalskrebs
Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich meist langsam, deshalb können durch eine regelmäßige Vorsorge Zellveränderungen früh erkannt und behandelt werden, bevor Krebs entsteht.
- Zwischen 20 und 34 Jahren übernehmen wir den jährlichen Pap-Test, also einen Abstrich vom Muttermund und Gebärmutterhals, um Zellveränderungen festzustellen.
- Ab 35 Jahre macht die Gynäkologin oder der Gynäkologe einen Ko-Test. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Pap- und HPV-Test. Da diese Untersuchung einen größeren Aufschluss über mögliche Gesundheitsrisiken bringen kann, ist sie nur alle drei Jahre notwendig.
Wer es versäumt hat, die letzten zwei Jahre zur Früherkennung zu gehen, kann mit einem HPV-Selbsttest sein Risiko testen. Diese Leistung bieten wir für Frauen zwischen dem 18. und dem 40. Lebensjahr an.
Brustkrebs
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Durch regelmäßige Untersuchungen steigen die Heilungschancen deutlich.
- Ab 30 Jahren tastet die Frauenärztin oder der Frauenarzt die Brust und die Lymphknoten der Achselhöhle ab.
- Ab 50 Jahren haben alle Frauen Anspruch auf eine Mammographie. Eine Einladung zu dieser Untersuchung erhalten alle automatisch.
Auch bei Männern kann sich Brustkrebs entwickeln, zum Beispiel, wenn sie familiär bzw. genetisch vorbelastet sind. Sie können sich im Rahmen der Früherkennung discovering hands® untersuchen lassen. Die Untersuchung bezuschussen wir sowohl für männliche als auch für weibliche Kunden mit bis zu 60 Euro.
Hautkrebs
Hautkrebs lässt sich oft schon mit bloßem Auge erkennen. Früh entdeckt, kann er in der Regel sehr gut behandelt werden. Ab 35 Jahren übernehmen wir alle zwei Jahre das Hautkrebsscreening. Dabei untersucht eine Hautärztin oder ein Allgemeinmediziner mit Zusatzausbildung die Haut auf Veränderungen.
Dein Plus: Besondere Verträge machen es möglich, dass du in einigen Bundesländern schon ab 15 Jahren oder jährlich ein Hautkrebsscreening machen lassen kannst. Mehr zu Hautkrebsfrüherkennung
Darmkrebs
Darmkrebs entsteht häufig aus gutartigen Vorstufen. Diese können bei der Vorsorge direkt entfernt werden. Frauen und Männer zwischen 50 und 54 Jahren können einmal jährlich einen Stuhltest bei der Ärztin oder beim Arzt machen, ab 55 Jahren alle zwei Jahre, wenn sie sich gegen eine Darmspiegelung (Koloskopie) entscheiden. Anspruch auf eine Darmspiegelung haben alle ab dem 50. Lebensjahr.
Dein Plus:
- Frühzeitige Darmspiegelung: Wenn du familiär vorbelastet bist, bezuschussen wir eine zusätzliche Darmspiegelung über den gesetzlichen Rahmen hinaus mit 100 Euro. Du kannst die Untersuchung im Alter zwischen 45 und 50 Jahren durchführen lassen.
- Stuhltest ohne Arztbesuch: Im Rahmen des Aktionsbündnisses für Krebs kannst du jederzeit und unabhängig vom Alter einen immunologischen Stuhltest selbst durchführen. Wir übernehmen die Kosten dafür.
Prostatakrebs
Prostatakrebs entwickelt sich oft unbemerkt. Regelmäßige Vorsorge hilft, Veränderungen rechtzeitig zu erkennen. Ab 45 Jahren können sich Männer jährlich an einen Urologen oder eine Urlogin wenden, der oder die die Prostata, den Enddarm sowie die äußeren Geschlechtsorgane und die dazugehörigen Lymphknoten untersucht.
Lungenkrebs
Langjährige Raucherinnen und Raucher haben ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko und können sich mit einer Niedrigdosis Computertomographie auf selbiges untersuchen lassen. Anspruch auf diese jährliche Früherkennungsmaßnahme haben Personen zwischen 50 und 75 Jahren, die mindestens 25 Jahre lang geraucht haben. Ansprechpartner für die Untersuchung sind allgemeinmedizinische oder internistische Praxen, die sich an der Lungenkrebsfrüherkennung beteiligen.
So erhältst du die Leistung
Du vereinbarst einen Termin beim Arzt. Für die Abrechung reicht es aus, deine Gesundheitskarte einlesen zu lassen.