Gesunde Kräuter: Die besten Küchenkräuter und ihre Wirkung

Du verfeinerst dein Leitungswasser mit ein paar Minzblättern und legst ein Basilikumblatt auf deine frisch gekochte Pasta – einfach, weil es so schön aussieht. Doch wusstest du, dass du deinem Körper damit ganz nebenbei etwas Gutes tust?

Inhaltsverzeichnis

Kräuter bringen nicht nur Aroma auf den Teller, sondern liefern auch verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Einige von ihnen werden darüber hinaus seit Langem traditionell als Heilpflanzen verwendet. Welche gesundheitliche Wirkung ein Kraut tatsächlich hat, hängt jedoch unter anderem von Zubereitung, Menge und Anwendungsform ab.

Geschmack trifft Pflanzenvielfalt

So klein Kräuter auch sind, sie können einen großen Effekt auf dein Wohlbefinden haben. Viele dieser pflanzlichen Helfer sind nicht nur voll von leckeren Aromen, sondern haben auch heilende Eigenschaften.

Die Klassiker kennst du sicherlich: Petersilie, Dill, Salbei und Basilikum kommen oft auf den Teller. Das ein oder andere Gewächs steht vielleicht auch an deinem Küchenfenster und hält Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle für dich bereit.

Kräuter und ihre Wirkung gegen gängige Beschwerden

Kräuter und ihre Wirkung gegen gängige Beschwerden

Kräuter und Gewürze: Was ist der Unterschied?

Grob gesagt sind Kräuter die „krautigen“ Teile der Pflanze, also neben den Blättern auch die Stängel und Blüten. Dabei ist es egal, ob sie frisch oder getrocknet sind.

Alles andere gilt als Gewürz. Der Unterschied ist aber nicht immer eindeutig, Lorbeerblätter etwa zählen dennoch zu den Gewürzen.

Ganz allgemein kann man sagen: Kräuter sind oft milder, während Gewürze ihre Aromen viel konzentrierter entfalten, wie eine kleine Geschmacksexplosion.

Gut zu wissen: Obwohl Kräuter eine positive Wirkung auf den Körper haben können und viele gesundheitliche Vorteile bieten, sind sie sind kein Allheilmittel. Sie sind kein Ersatz für medizinische Behandlungen oder ärztliche Ratschläge. Wenn du anhaltende oder schwere Beschwerden hast, ist es wichtig, eine Arztpraxis aufzusuchen.

Küchenkräuter, traditionelle Anwendung oder Arzneimittel?

Form Was steckt dahinter?
Küchenkraut Frische oder getrocknete Kräuter werden in üblichen Mengen zum Würzen verwendet und können zur Versorgung mit verschiedenen Nähr- und Pflanzenstoffen beitragen.
Traditionelle Anwendung Manche Pflanzen werden seit vielen Jahren bei bestimmten Beschwerden eingesetzt. Eine lange Anwendungstradition bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Wirkung durch klinische Studien belegt ist.
Pflanzliches Arzneimittel Arzneimittel enthalten genau definierte pflanzliche Stoffe oder Zubereitungen. Für sie gelten konkrete Angaben zu Anwendung, Dosierung, Risiken und Gegenanzeigen.

Küchenkräuter, traditionelle Anwendung oder Arzneimittel?

Bei pflanzlichen Arzneimitteln wird zusätzlich unterschieden, wie gut eine Anwendung wissenschaftlich belegt ist. Eine traditionelle Anwendung kann beispielsweise auf langjähriger medizinischer Verwendung beruhen, auch wenn keine ausreichenden klinischen Studien vorliegen. Bei einer wissenschaftlich gut etablierten Anwendung liegen dagegen umfangreichere Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit vor.

Viele Kräuter enthalten wichtige Antioxidantien

Im Körper gibt es Moleküle, die etwas aus der Reihe tanzen – die freien Radikale. Sie entstehen zum Beispiel durch Stress, Umweltverschmutzung, Rauchen und sogar beim Sonnenbaden. Gerät das Gleichgewicht zwischen solchen reaktiven Molekülen und den körpereigenen Schutzmechanismen aus der Balance, spricht man von oxidativem Stress.

Kräuter liefern verschiedene Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, die in Laboruntersuchungen antioxidative Eigenschaften zeigen. Wie stark sich diese Effekte beim Menschen und bei üblichen Verzehrmengen auswirken, lässt sich daraus jedoch nicht direkt ableiten.

Zu den typischen Pflanzenstoffen in Küchenkräutern gehören zum Beispiel:

  • Oregano: enthält unter anderem Rosmarinsäure, Thymol und weitere phenolische Verbindungen
  • Rosmarin: enthält Carnosolsäure und Rosmarinsäure
  • Thymian: liefert verschiedene Flavonoide und Phenolsäuren
  • Salbei: enthält unter anderem Rosmarinsäure und Carnosol
  • Basilikum: enthält Flavonoide und verschiedene phenolische Verbindungen
  • Petersilie: liefert Flavonoide wie Apigenin und Luteolin
  • Minze: enthält unter anderem Rosmarinsäure
  • Koriander: enthält verschiedene Flavonoide und andere sekundäre Pflanzenstoffe
  • Dill: liefert unter anderem Flavonoide und Bestandteile ätherischer Öle

Der gesundheitliche Wert von Kräutern lässt sich nicht auf einzelne Antioxidantien reduzieren. Als Teil einer abwechslungsreichen Ernährung bringen sie vor allem Geschmack und eine Vielzahl unterschiedlicher Pflanzenstoffe auf den Teller.

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Die Top 3 Küchenkräuter

Küchenkräuter wie Dill, Petersilie und Schnittlauch verfeinern nicht nur den Geschmack vieler Gerichte, sondern haben auch gesundheitliche Vorteile. Jede dieser Pflanzen hat ihre eigenen charakteristischen Aromen und speziellen Wirkstoffe, die sie besonders machen. Ein Blick auf die 3 zeigt, warum sie in keiner Küche fehlen sollten.

1. Dill: Mehr als nur ein Fischbegleiter 

Dill gehört zu den beliebtesten Kräutern in Deutschland. Neben seinem frischen Aroma ist Dill reich an ätherischen Ölen und enthält wichtige Mineralien wie Kalium, Natrium und Schwefel.

Auch der hohe Vitamin-C-Gehalt macht Dill zu einem gesunden Küchenbegleiter. Zudem wirkt Dill beruhigend auf die Verdauung und kann Blähungen lindern.

Du kennst Dill bisher nur als Fischbegleiter? Probier doch mal einen Kartoffelsalat mit Dill zu verfeinern oder mach ein Pesto daraus. Auch zu vielen Suppen passt das zart gefiederte Kraut perfekt.

2. Petersilie: Nährstoffreiches Allroundtalent

An ihr kommt nicht nur in der deutschen Küche niemand vorbei. Egal, ob kraus oder glatt, Petersilie gehört zu vielen Gerichten einfach dazu - ob im Tabouleh-Salat, in indischem Dal oder einfach über die Kartoffeln gestreut, Petersilie passt (fast) immer.

  • Petersilie ist reich an Vitamin A, B1, B2, C und E.
  • Sie enthält viel Magnesium und Eisen.
  • Sie regt die Verdauung an und kann auch bei Menstruationsbeschwerden helfen.

Aber Achtung: Nicht die Petersiliensamen verwenden! Sie enthalten giftige ätherische Öle. Wähle außerdem Petersilie aus biologischem Anbau, um Schwermetalle zu vermeiden.

3. Schnittlauch: Der Vitamin-C-Kick

Schnittlauch ist eine wahre Vitamin-C-Bombe! Doch damit nicht genug, die hohlen Halme haben auch eine appetitanregende und verdauungsfördernde Wirkung.

Salate, Suppen und Quark sehen mit Schnittlauchtopping nicht nur besser aus, sondern bekommen durch das frische, leicht scharfe Aroma eine besondere Note.

Am besten, du schneidest das Schnittlauch erst kurz vor dem Servieren, damit es sein volles Aroma und die Nährstoffe behält.

Kräuterkunde: Was hilft bei welchen Beschwerden?

Viele Heilpflanzen werden seit Langem bei alltäglichen Beschwerden eingesetzt. Aber nicht jede traditionelle Anwendung ist gleich gut untersucht. Außerdem macht es einen Unterschied, ob du ein Kraut als Tee trinkst, ein ätherisches Öl verwendest oder ein pflanzliches Arzneimittel einnimmst.

Ständig erkältet – welche Kräuter können helfen?

Ein Kraut, das Erkältungen zuverlässig verhindert oder dein Immunsystem nachweislich „boostet“, gibt es nicht. Bei einer bestehenden Erkältung können bestimmte Heilpflanzen aber traditionell gegen einzelne Beschwerden eingesetzt werden.

Was sagt die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA dazu?

  • Thymian wird traditionell bei verschleimtem Husten im Rahmen einer Erkältung eingesetzt.
  • Die Empfehlung bezieht sich auf bestimmte Zubereitungen aus Thymiankraut – nicht pauschal auf jede Form von Thymian.
  • Wie gut Thymian tatsächlich wirkt, ist bisher nicht durch ausreichend große klinische Studien geklärt.

Wenn du auffällig häufig erkältet bist, findest du in unserem Ratgeber Ständig erkältet? Das kannst du dagegen tun weitere Informationen.

Kopfschmerzen – kann Pfefferminze helfen?

Bei leichten Spannungskopfschmerzen gibt es für Pfefferminze eine vergleichsweise gut untersuchte Anwendung.

Was sagt die Forschung dazu?

  • Pfefferminzöl zur äußerlichen Anwendung kann bei leichten Spannungskopfschmerzen helfen.
  • Untersucht wurde Öl, das auf Stirn und Schläfen aufgetragen wird.
  • Für Pfefferminztee oder Minze im Essen lässt sich diese Wirkung nicht einfach übertragen.

Wenn Kopfschmerzen häufiger auftreten oder sich verändern, solltest du die Ursache abklären lassen. Mehr dazu liest du in unserem Ratgeber zu Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit.

Halsschmerzen – welche Kräuter kommen infrage?

Bei einem gereizten Hals werden traditionell verschiedene Heilpflanzen verwendet. Manche enthalten Schleimstoffe oder andere Pflanzenstoffe, die sich angenehm auf gereizte Schleimhäute legen können.

Was sagt die EMA dazu?

  • Eibisch wird traditionell bei Reizungen in Mund und Rachen sowie bei damit verbundenem trockenem Husten eingesetzt.
  • Auch Malve wird traditionell bei Reizungen im Mund- und Rachenraum verwendet.
  • Salbei spielt ebenfalls eine Rolle bei leichten Beschwerden im Mund- und Rachenraum.

Diese Anwendungen beruhen vor allem auf langjähriger Erfahrung. Wie stark die Wirkung tatsächlich ist, ist nicht bei allen Pflanzen gleich gut untersucht.

Mehr zu möglichen Ursachen von Halsschmerzen findest du zum Beispiel in unserem Ratgeber Halsschmerzen bei Allergie.

Blähungen und Bauchkrämpfe – helfen Pfefferminze oder Fenchel?

Pfefferminze und Fenchel gehören zu den bekanntesten Pflanzen bei Verdauungsbeschwerden. Ihre Datenlage ist allerdings unterschiedlich.

Was sagt die Forschung dazu?

  • Für bestimmte Pfefferminzöl-Präparate gibt es gute Hinweise, dass sie leichte Bauchkrämpfe, Bauchschmerzen und Blähungen lindern können, besonders beim Reizdarmsyndrom.
  • Fenchelfrüchte werden traditionell bei leichten krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden und Blähungen eingesetzt.
  • Bei Fenchel beruht die Anwendung vor allem auf langjähriger Erfahrung; die Studienlage ist deutlich dünner als bei Pfefferminzöl.

Wenn Verdauungsprobleme häufiger auftreten, lohnt sich ein Blick auf mögliche Ursachen. Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber zur Darmflora.

Schlafprobleme – kann Baldrian helfen?

Baldrian gehört zu den am häufigsten verwendeten Heilpflanzen bei Unruhe und Schlafproblemen.

Was sagt die Forschung dazu?

  • Für bestimmte Zubereitungen aus Baldrianwurzel gibt es anerkannte Anwendungen bei leichter nervöser Unruhe und Schlafproblemen.
  • Wie gut Baldrian wirkt, hängt auch von der konkreten Zubereitung ab.
  • Ein pflanzliches Arzneimittel mit Baldrian ist deshalb nicht automatisch mit einer beliebigen Tasse Baldriantee vergleichbar.

Wenn du häufiger schlecht schläfst, spielen oft mehrere Faktoren zusammen. Praktische Tipps findest du in unserem Ratgeber Besser schlafen.

Was du bei Heilpflanzen beachten solltest

Heilpflanzen können bei bestimmten leichten Beschwerden eine Option sein. Entscheidend ist aber immer, in welcher Form und wofür du sie verwendest.

  • Tee, ätherische Öle und Pflanzenextrakte können sehr unterschiedlich wirken.
  • Auch pflanzliche Arzneimittel können Nebenwirkungen und Wechselwirkungen haben.
  • Bei starken, ungewöhnlichen oder länger anhaltenden Beschwerden solltest du die Ursache medizinisch abklären lassen.

Pflanzlich heißt also nicht automatisch wirksam – aber auch nicht wirkungslos. Entscheidend ist, was für die konkrete Anwendung tatsächlich untersucht ist.

Wie du Kräuter in deinen Alltag integrieren kannst

Verleih deinem Capresesalat eine mediterrane Note mit frischem Basilikum – einfach zusammen mit Tomaten und Mozzarella genießen. Oder probiere gehackte Petersilie, die jeden Salat nicht nur frischer, sondern auch nährstoffreicher macht.

Oregano passt super zu mediterranen Eintöpfen oder Tomatensuppen. In herzhafteren Gemüse- oder Hühnersuppen ist frischer Thymian ein perfekter Begleiter, um den Geschmack zu vertiefen.

Ein selbstgemachter Pfefferminztee ist nicht nur lecker, sondern hilft auch bei Verdauungsproblemen. Für ruhige Momente sorgt eine Tasse Kamillentee – ideal zum Abschalten nach einem stressigen Tag. Auch Rosmarintee kann die Nerven beruhigen, außerdem wirkt er krampf- und schleimlösend.

Ein grüner Smoothie aus Spinat, Banane und Joghurt erhält mit frischem Basilikum einen besonderen Twist. Für Fruchtsmoothies ist Minze perfekt. Sie sorgt für eine erfrischende Abwechslung.

Rosmarin verleiht einem Gericht mediterranes Flair. In getrockneter Form (zum Beispiel gerebelt) solltest du ihn aber sparsam einsetzen, weil er sehr intensiv schmeckt.

Wenn du Knoblaucharoma magst, probier doch mal Bärlauch, zum Beispiel als Dip oder Pesto. Unter Hitze verliert er jedoch schnell an Geschmack, daher kommt er beim Kochen zum Ende hin dazu.

Falls du es frisch und intensiv magst (und zu den Menschen gehörst, für die er nicht seifig schmeckt), ist Koriander dein Kräuter-Match. Er passt nicht nur zu asiatischen Gerichten, sondern schmeckt auch prima im Tomatensalat.

Du kannst ihn auch mit Obst kombinieren, Erdbeere und Aprikose vertragen sich gut mit der sogenannten „asiatischen Petersilie“.

Kräuter selbst anbauen – nachhaltig und umweltfreundlich

Ständig neue Kräuter zu kaufen ist nicht nur nervig, sondern auch teuer. Stattdessen kannst du die pflanzlichen Helfer in deiner Küche hochziehen, auf dem Balkon oder im Garten anbauen.

Schnittlauch, Petersilie und Kresse gedeihen problemlos auf der Fensterbank. Besonders unkompliziert ist der Start mit vorgezogenen Kräutern im Topf, die du nur umtopfen musst, um ihnen genügend Platz zum Wachsen zu geben.

Für deinen eigenen kleinen Kräutergarten brauchst du:

  • Töpfe oder Anzuchtschalen
  • Kräutererde
  • Gießkanne oder Sprühflasche
  • Kräutersamen oder vorgezogene Pflanzen
  • Einen sonnigen Standort

Ein Kraut, das besonders schnell wächst, ist Kresse. Innerhalb weniger Tage kannst du die ersten Blättchen ernten. Einfach die Samen auf feuchte Watte legen und beobachten, wie die Kresse wie ein grüner Teppich wächst.

Andere Kräuter benötigen etwas mehr Geduld, doch Dranbleiben lohnt sich! Der Lohn dafür sind viele Monate lang frische Blätter und Stängel, wann immer du sie brauchst.

Fazit: Kräuter für dein Wohlbefinden

Kräuter sind kleine Alleskönner, die deinem Alltag nicht nur geschmacklich, sondern auch gesundheitlich einen echten Mehrwert bieten. Klar, sie ersetzen keine ausgewogene Ernährung oder medizinische Behandlung bei ernsthaften Beschwerden. Sie sind aber ein kraftvolles Plus, das du leicht in deine täglichen Mahlzeiten einbauen kannst.

Ob im Salat, als Tee oder als Pesto – mit frischen Kräutern tust du deinem Körper auf natürliche Weise etwas Gutes. Und das Beste: Selbst angebaut sind sie immer griffbereit, kosten wenig und bringen frische Aromen direkt in deine Küche.

Häufig gestellte Fragen zu gesunden Kräutern

Zu den gesündesten Kräutern zählen Petersilie, Dill, Basilikum und Schnittlauch. Sie enthalten Vitamine, Mineralstoffe und ätherische Öle, die deine Gesundheit fördern.

Ja, viele Kräuter wie Kresse oder Schnittlauch kannst du problemlos das ganze Jahr über auf der Fensterbank anbauen. Sie benötigen lediglich genügend Licht und Feuchtigkeit. 

Das kommt aufs Kraut an! Bei Küchenklassikern wie Petersilie und Koriander brauchst du dir nicht die Mühe machen, Blätter zu rupfen. Alle krautigen Bestandteile dieser Pflanzen sind essbar und gesund. Nur die Blüten sind oft ungenießbar, weil sie Bitterstoffe enthalten, so beim Koriander. Es gibt auch Kräuter mit holzigen Stängeln, die nicht essbar sind, so beim Rosmarin. Vorsicht bei bestimmten Samen: Die der Petersilie zum Beispiel enthalten giftige ätherische Öle und sollten nicht gegessen werden.

Kräuter wie Basilikum, Dill und Petersilie können die Verdauung fördern, das Immunsystem stärken und Blähungen lindern. Sie enthalten wichtige Nährstoffe, die dein Körper braucht.

Kleine Mengen frischer Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch sind täglich unbedenklich und gesund. Bei konzentrierten Kräuterölen solltest du jedoch die empfohlene Dosierung beachten.

Ein starker Sud aus Salbei oder Thymian ist eine gesunde Möglichkeit, die ätherischen Öle aufzunehmen. Einfach eine Schüssel mit der dampfenden Flüssigkeit füllen und mit einem Handtuch über dem Kopf inhalieren.

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