Betriebliche Altersversorgung

Die betriebliche Altersversorgung ist keine Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern eine Leistung des Arbeitgebers. Sie beruht auf einer­ Versorgungszusage des Arbeitgebers, die er seinen Arbeitnehmern aus Anlass­ des Arbeitsverhältnisses gibt.

Arbeitnehmer haben einen individuellen Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung­, wenn sie die Zusage des Arbeitgebers durch Entgeltumwandlung finanzieren.

Arbeitnehmer können grundsätzlich verlangen, dass von ihrem Gehalt bis zu 3.048,00 Euro jährlich für die betriebliche Altersversorgung aufgewendet werden (4 % der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze West 2017 in der gesetzlichen Renten­versicherung). Tarifgebundene Arbeitnehmer müssen allerdings beachten, dass sie nur dann eine betriebliche Altersversorgung von ihren Arbeitgebern verlangen können, wenn der Tarifvertrag eine solche Möglichkeit vorsieht.

Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung

Direktversicherung: Die Direktversicherung ist eine Lebens- oder Rentenversicherung, die der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer zugunsten seiner Beschäftigten abschließt. Die Beiträge können vom Arbeitnehmer (arbeitnehmerfinanzierte Direktversicherung; aus Gehalt oder Sonderzahlungen) oder vom Arbeitgeber getragen werden (firmenfinanzierte Direktversicherung).

Pensionskasse: Hierbei handelt es sich um Versorgungseinrichtungen, die von einem oder mehreren Unternehmen gebildet werden. Die Beiträge werden vom Arbeitgeber gezahlt; allerdings haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich hieran zu beteiligen. Pensionsfonds: Pensionsfonds sind Versorgungseinrichtungen, die den Arbeitnehmern einen Rechtsanspruch auf die zugesagten Leistungen einräumen. Arbeitnehmer können sich mit Beiträgen aus einer Entgeltumwandlung am Pensionsfonds beteiligen.

Direkt-/Pensionszusage: Hierbei verpflichtet sich der Arbeitgeber, dem Arbeitnehmer oder dessen Hinterbliebenen bei Eintritt des Versorgungsfalles unmittelbar die jeweils vereinbarte Leistung zu zahlen. Direktzusagen sind meist reine Arbeitgeberleistungen; eine Entgeltumwandlung ist jedoch grundsätzlich möglich.

Unterstützungskasse: Die Unterstützungskasse ist eine Versorgungseinrichtung, die von einem oder mehreren Unternehmen gebildet wird. Sie dient dem Arbeitgeber zur Finanzierung und Erfüllung seiner Versorgungszusage an den Arbeitnehmer. Der Arbeitnehmer selbst hat keinen Anspruch auf Leistungen gegenüber der Unterstützungskasse, sondern nur seinem Arbeitgeber gegenüber.

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