Häusliche Krankenpflege

Wenn eine Krankenhausbehandlung nicht möglich ist, vermieden oder verkürzt wird oder die Pflege zur Sicherung des Ziels der ambulanten ärztlichen Behandlung dient, werden die Kosten für häusliche Krankenpflege von der Krankenkasse übernommen. Häusliche Krankenpflege besteht aus Grund- und Behandlungspflege sowie hauswirtschaftlicher Versorgung und wird nur erbracht, soweit eine im Haushalt lebende Person den Kranken in dem erforderlichen Umfang nicht pflegen und versorgen kann. Als Krankenhaus ersetzende Leistung besteht der Anspruch bis zu vier Wochen je Krankheitsfall. Zur Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung wird häusliche Krankenpflege für die Dauer der medizinischen Notwendigkeit gewährt.

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die häusliche Krankenpflege, wenn die Leistungen von ambulanten Pflegediensten erbracht werden, mit denen die Krankenkassen entsprechende Verträge abgeschlossen haben. Kann die Krankenkasse im Ausnahmefall keine Kraft für die häusliche Krankenpflege stellen oder besteht Grund, davon abzusehen, sind den Versicherten die Kosten für eine selbstbeschaffte Kraft in angemessener Höhe zu erstatten.

Darüber hinaus erhalten Versicherte seit Anfang 2016 für bis zu vier Wochen die wegen schwerer Krankheit oder wegen akuter Verschlimmerung einer Krankheit, insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer ambulanten Operation oder nach einer ambulanten Krankenhausbehandlung, erforderliche Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung, soweit keine Pflegebedürftigkeit vorliegt.

Die Zuzahlung der Versicherten beträgt für die ersten 28 Tage der Leistungsinanspruchnahme je Kalenderjahr pro Tag 10 % der Kosten sowie 10,00 EUR je Verordnung. Die Zuzahlung entfällt für Versicherte bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.

Liegt Pflegebedürftigkeit vor, werden die ergänzenden Pflegeleistungen von der Pflegekasse übernommen. Versicherte, die nicht auf Dauer in einem Pflegeheim untergebracht sind, erhalten häusliche Krankenpflege auch dann, wenn ihr Haushalt nicht mehr besteht und sie nur vorübergehend zur Durchführung der Behandlungspflege in einem Pflegeheim untergebracht sind (§ 37 SGB V).

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