Prävention

Am 25.07.2015 ist das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (Präventionsgesetz) in Kraft getreten. Mit seiner Hilfe soll die Gesundheitsförderung im direkten Lebensumfeld der Versicherten gestärkt werden – z. B. am Arbeitsplatz, in der Kindertagesstätte, in der Schule oder im Pflegeheim. Unter anderem sollen die Krankenkassen nun jährlich 7,00 Euro je Versicherten statt zuletzt 3,17 Euro je Versicherten für Leistungen zur Gesundheitsförderung und Prävention ausgeben.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesetzes ist die Stärkung der Gesundheitsförderung in Betrieben, etwa in Gestalt von gesundem Kantinenessen, Workshops zur Förderung eines gesundheitsgerechten Führungsstils oder durch Kurse zur Förderung der individuellen Stressbewältigungskompetenzen der Beschäftigten.

Um die finanzielle Grundlage hierfür zu schaffen, wurden im Präventions­gesetz Mindestbeträge festgeschrieben, die die Krankenkassen für Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung zwingend ausgeben müssen. Seit Anfang 2016 sind dies jährlich 2,00 Euro je Versicherten (von den oben genannten 7,00 Euro).

In großen Betrieben ist die betriebliche Gesundheitsförderung häufig heute schon fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Mit dem Präventionsgesetz wurden nun Maßnahmen aufgesetzt, um die betriebliche Gesundheitsförderung auch in kleinen und mittleren Betrieben zu verankern. Die Krankenkassen richten dazu gemeinsam unter Beteiligung von Unternehmensorganisationen wie Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Innungen regionale Koordinierungsstellen ein. Sie sollen die Betriebe vor Ort bei der Umsetzung von Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung beraten und unterstützen.

Zudem sollen die Krankenkassen in ihren Satzungen Regelungen vorsehen, nach denen sowohl die Arbeitgeber als auch die Versicherten einen Bonus erhalten, wenn sie bei Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung teilnehmen. Darüber hinaus soll mit dem Präventionsgesetz eine engere Verknüpfung von betrieblicher Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz realisiert werden. Hierzu wird die Kompetenz von Betriebs- und Werksärzten durch verschiedene Maßnahmen künftig stärker genutzt.

Auch die Gesundheitsförderung im Lebensumfeld der Versicherten soll gestärkt werden. Hierzu werden u. a. die bereits existierenden Gesundheits- und Früherkennungsuntersuchungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Check-ups) weiterentwickelt. Darüber hinaus erhalten Ärzte die Möglichkeit, eine auf die individuelle Lebenssituation des Patienten ausgerichtete Präventionsempfehlung in Form einer ärztlichen Bescheinigung auszustellen. Die Krankenkassen müssen diese bei der Entscheidung über die Erbringung von Präventionsmaßnahmen berücksichtigen.

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